Bioelektrische Impedanzanalyse

BIA Impendanz Analyse = Körperfettermittlung



Eine normale Waage misst kein Fett. Das kann nur die BIA Messung

Die BIA-Messung ist eine sehr genaue medizinische Methode zur elektrischen Widerstandsmessung am menschlichen Körper. Oder anders gesagt: Die Bioelektrische Impedanz Analyse (BIA) bestimmt den Flüssigkeitshaushalts von Menschen mittels Wechselstroms.


5 Minuten für mehr Gesundheit

Die BIA-Messung ist nicht invasiv und komplett schmerzfrei. Sie ermittelt in 5 Minuten durch das Anlegen von vier Hautelektroden wie viel Kilogramm Fett, Muskelmasse und Wasser im Körper enthalten sind. Jede Gewebeart hat ihren eigenen Widerstand. Dadurch ist eine Unterteilung in Wasser und Fettmasse möglich. Wasser leitet, Fett nicht.

Die BIA-Messung ist ein wichtiges und exaktes diagnostisches Instrument, um Auskunft über den Ernährungs- und Fitnesszustand eines Menschen zu erhalten. Damit ist sie der Waage weit überlegen. Sie prognostiziert, ob der Klient wirklich Fett abgebaut, vielleicht nur Wasser oder schlimmer wertvolle Muskelmasse verloren hat. Die BIA-Messung dient als Basis einer gezielten Ernährungs- und Fitnessberatung.


Regelmäßige Erfolgskontrolle mit der BIA Messung

Mit der BIA Impedanz Analyse misst man wie erfolgreich Sie Fett reduzieren. Anhand des ausführlichen BIA-Ausdrucks erkennt man außerdem, wie gut Ihre Muskelzellen versorgt sind und wie gesund Sie abnehmen.


Welche Werte erfahren Sie bei BIA-Messungen?

Exakte Informationen zur Zusammensetzung Ihres Körpers:

  • Magermasse (Organ und Muskelzellenverlust, Vitamin und Mineralstoffmangel)
  • Körperwasser (Hormonstörungen, Allergien, Belastung)
  • Fettmasse (Über und Untergewicht)
  • Grundumsatz (Energieverbrauch)

Durch die Werte, die die BIA-Messung ermittelt, kann eine Prognose für den weiteren Verlauf aufgestellt werden. Dies ermöglicht eine zeitnahe und individuelle Anpassung der Ernährung sowie des Trainingsplans.


Körperfett messen mit der Fettwaage

Eine sehr einfache Methode um den Körperfettanteil zu messen sind Fettwaagen. Dabei wird über zwei Platten unter den Füßen ein ungefährlicher Schwachstrom durch den Körper geschickt. Wasser, Fett und Knochen haben setzen dem Strom einen unterschiedlichen Widerstand entgegen. Die Fettwaage kann nun aus dem Stromwiderstand die verschiedenen Anteile von Wasser und Fett errechnen.

Diese Fettwaagen berücksichtigen allerdings nicht den Körperfettanteil des Oberkörpers, da der Strom nur von einem Fuß/Bein über die Hüfte zum anderen Bein/Fuß geleitet wird.

Außerdem ist die Genauigkeit der Messung auch noch von anderen Faktoren wie dem Wasserhaushalt abhängig. Daher müssen die Messungen immer unter den gleichen Konditionen durchgeführt werden.

Ich selbst verwende in meinen Abnehmkursen ein professionelles BIA-Messgerät der Firma Data Input mit Hand- und Fußelektroden. Dieses Gerät ist aber für den Heimgebrauch zu teuer.

BIA Meßgerät

Fettwaage für den Heimgebrauch

Für den Privatgebrauch empfiehlt sich eine Fettwaage mit Handstück. Da bei diesen Waagen auch die obere Körperhälfte mitgemessen wird, ist das Ergebnis aussagekräftiger.

Meine Empfehlung ist die Waage BF511 von Omron. Diese Waage ist als Medizinprodukt eingestuft und die Messergebnisse sind daher klinisch verifiziert.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Waage auch das sogenannte Viszeral Fett misst. Dieser Fett Typ gilt als besonders gesundheitsschädigend und tritt zum Beispiel beim sogenannten Apfeltyp (erhöhter Bauchumfang) auf.

Fettwaage
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